fbpx

Informationen
zu Tinnitus

Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten
von Tinnitus sowie Ursachen und
Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist Tinnitus?

Tinnitus ist eine unsichtbare Störung des Gehörs, die nur der Betroffene selbst wahrnimmt. Ein Tinnitus äußert sich durch Geräusche, die im Kopf oder im Ohr selbst lokalisiert werden. Diese Klänge werden nicht durch äußerliche Einflüsse verursacht und können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen. Unabhängig davon, wo und wie der innere Klang zum Ausdruck kommt, kann er sich sehr störend anfühlen.

Fast alle Menschen haben schon einmal einen Tinnitus erlebt. Dieser wird meistens als Pfeifen, Klingeln oder Piepen im Ohr beschrieben. Jedoch ist dies in der Regel glücklicherweise nur von kurzer Dauer und verschwindet dann von selbst. Hält ein plötzlich auftretender Tinnitus jedoch länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus, der für die Betroffenen häufig eine große Belastung darstellt.

Gut zu wissen über Tinnitus

Gut zu wissen über Tinnitus

Tinnitus kann sich lähmend und wie eine enorme Belastung für das Nervensystem anfühlen. Medizinisch gesehen ist Tinnitus jedoch eher ein Symptom als eine Krankheit. Die Ursachen für Tinnitus können Krankheiten wie Mittelohrentzündung sein, aber in den meisten Fällen sind Stress oder Lärmbelastung die Ursache für das Ohrensausen.

Für viele Tinnitus-Patienten hat die durch die Geräusche verursachte Dauerbelastung eindeutig den Charakter einer Krankheit angenommen. Bei einer Tinnitus-Behandlung wird versucht, die störenden Geräusche zu lindern bzw. zu stoppen. Dadurch hat das Nervensystem die Chance, sich selbst zu regenerieren. Hierbei können Ihnen die Hörakustiker von Sinitone helfen. In vielen Fällen kann durch eine Tinnitus-Beratung und ggf. das passende Hörsystem eine deutliche Verbesserung erzielt werden.

Ursachen von Tinnitus

Die Ursachen für chronischen Tinnitus sind meist schwierig individuell zuzuordnen. Jedoch gibt es eine Reihe an Dingen, welche im Allgemeinen dafür bekannt sind, Tinnitus hervorrufen zu können. Dazu zählen grundsätzlich laute Geräusche ab ca. 120 Dezibel, vor allem dann, wenn ihnen das Gehör dauerhaft bzw. wiederkehrend ausgesetzt wird. Solche Lärmquellen sind z. B. Konzerte, Kopfhörer, Bauarbeiten oder Flugzeuglärm – aber selbst in Kindergärten lässt sich regelmäßig eine hohe Lärmbelastung messen.

Neben diesen äußeren Einflüssen kann chronischer Tinnitus auch als Folge einer anderen Krankheit auftreten oder durch die Einnahme von Medikamanten verursacht werden. Darüber hinaus zählen auch psychische Hintergründe zu den möglichen Ursachen, z. B. können Stress oder Angstörungen einen Tinnitus hervorrufen.

Mehr zu Tinnitus-Ursachen
Symptome von Tinnitus

Tinnitus tritt von Mensch zu Mensch unterschiedlich auf. Die Klänge werden oft als „eindringlicher, anhaltender Heulton“ bzw. als „Piepen im Ohr“ beschrieben. Manchmal wird die Lautstärke sehr intensiv wahrgenommen, ein anderes Mal ist der Piepton eher leise im Hintergrund. Das hängt in erster Linie davon ab, wie sehr man dem Geräusch Aufmerksamkeit schenkt. Ein Tinnitus kann in einem oder beiden Ohren auftreten und wird am stärksten wahrgenommen, wenn es in der Umgebung ansonsten still ist.

Der bekannteste Tinnitus-Ton ist der klassische Piepton, aber Tinnitus kann sich auch auf folgende Weise äußern: Lärm, Brummen, Pfeifen, Baulärm, zischende Geräusche, Windgeräusche, heulende Geräusche.

Mehr zu Tinnitus-Symptomen
Behandlung von Tinnitus

Die Tinnitusbehandlung ist eine Therapieform, die darauf abzielt, die Intensität des Tinnitus zu verringern und seine Wahrnehmung zu verändern. Dadurch hat das Nervensystem die Chance, sich selbst zu regenerieren. Die Behandlungsformen sind je nach Symptom unterschiedlich und reichen von der Geräuschunterdrückung bis hin zu Akzeptanztraining.

Oftmals wird beispielsweise ein sogenannter Tinnitus-Noiser eingesetzt, der die Umgebungsgeräusche verstärkt und ein zusätzliches, sehr leises Rauschen verursacht. Dieses Rauschen lenkt das Gehirn vom eigentlichen Tinnitus ab. Derartige Noiser sind auch in vielen Hörgeräten integriert.

Mehr zu Tinnitus-Behandlung
Hörgeräte bei Tinnitus

Hörgeräte mit Tinnitusfunktion können von Menschen mit und ohne Hörverlust genutzt werden und dienen der Reduzierung von chronischem Tinnitus. Vereinfacht gesagt, versucht man hierbei, den Tinnitus durch ein leichtes Rauschen zu überdecken. Dieses Rauschen wird vom Hörgerät erzeugt. Zusätzlich werden die Umgebungsgeräusche verstärkt, sodass der Tinnitus weniger stark wahrgenommen wird.

Ziel dieser Behandlung ist es, den Tinnitus Stück für Stück zu unterdrücken, bis er kaum mehr wahrgenommen wird. Gerne beraten Sie unsere Hörakustiker zu den Möglichkeiten der Tinnitus-Behandlung mit Hörgeräten.

Mehr zu Tinnitus-Hörgeräten

Arten von Tinnitus

Man unterscheidet hauptsächlich zwischen zwei Arten von Tinnitus:

Nur etwa ein Prozent der Menschen mit Tinnitus leidet an einem objektiven Tinnitus. Diese Art von Geräusch entsteht durch eine Störung in der Anatomie des Ohres. Es könnte sich um ein verengtes Blutgefäß oder ein anderes funktionelles Problem im Ohr handeln. Dieses Geräusch im Ohr stammt von einer tatsächlich vorhandenen Schallquelle, z. B. Strömungsgeräusche verursacht durch ein verengtes Blutgefäß oder durch Funktionsstörungen. Bei einem objektiven Tinnitus liegt also ein physiologischer/ pathologischer Grund vor.

Die überwiegende Mehrheit leidet jedoch an subjektivem Tinnitus, der nicht physiologisch erklärt werden kann und somit psychischer Natur ist. Da es aus medizinischer Sicht keine Schallquelle gibt, handelt es sich beim subjektiven Tinnitus um einen Vorgang, bei dem das Gehirn die akustischen Signale nicht richtig verarbeitet.

Entstehung von Tinnitus

Grundsätzlich wandern Töne als Schallwellen durch den Gehörgang zum Mittelohr und weiter zum Innenohr. Hier wandeln Haarzellen die Schallwellen in elektrische Impulse um, die an das Gehirn weitergeleitet werden. Das Gehirn hat die Aufgabe, diese Signale in relevante Informationen zu übersetzen. Dies ist der normale Prozess des Hörens.

Die Entstehung von Tinnitus ist bis heute nicht abschließend geklärt. Experten vermuten, dass ein Tinnitus entsteht, wenn die für das Hören wichtigen Haarzellen beschädigt werden. Die elektrischen Signale der Haarzellen werden reduziert und in der Folge vom Gehirn falsch interpretiert. Das Ergebnis ist eine fehlerhafte Wahrnehmung von Geräuschen.

Beratung bei Tinnitus

Vereinbaren Sie einen Termin für eine Tinnitus-Sprechstunde mit den
Hörakustikern von Sinitone. Wir führen einen kostenlosen und
unverbindlichen Hörtest bei Ihnen vor Ort durch, um eventuelle
Hörprobleme auszuschließen.

Ihren Termin können Sie telefonisch unter 0800 780 2000 buchen
indem Sie eine Mail an info@sinitone.de senden.

FAQ über Tinnitus